Tausche Kühlungsproblem gegen Kühlungsproblem

Seit der Neuinstallation von Jaunty (das neueste Ubuntu-Release) ist einiges schiefgegengen an meinem PC, unter anderem, dass dieser immer wieder eingefroren ist, besonders an wärmeren Tagen. Da dies sogar bei Live-CDs von Knoppix passierte, habe ich, scharfsinnig wie ich bin, nach nur wenigen Wochen den Hardwaregrund in Form einer viel zu heißen Festplatte, die eingeklemmt zwischen zwei andere Laufwerke keine Luft bekommen konnte, ausmachen. Als Schnellmaßnahme habe ich den darüber liegenden DVD-Brenner zur Hälfte herausgeschoben (bis die Kabel gespannt waren) und habe dann ein paar Tage später im Keller ein altes Gehäuse geholt. Nun steht bei mir ein Big-Tower (oder so etwas in der Größe) herum, mit den kompletten Innereien meines PCs. Der Umbau war relativ einfach, trotzdem hier eine kleine Anleitung. Ach ja, einen Haken gibt es zur Zeit noch: das Netzteil müsste so eingebaut werden, dass der CPU-Lüfter kaum noch Frischluft bekommt (siehe Überschrift), aber ich habe schon eine Idee wie man das lösen könnte…
Zuallererst baut man die DVD-Laufwerke, die Festplatte, Cardreader und ähnliches Zeug aus und merkt/markiert/notiert sich an welchen Steckern das alles angeschlossen war. Die Schrauben am besten wieder in die Geräte reinschrauben, damit sie nicht verloren gehen. Das Gleiche mit dem Netzteil machen und die Karten (GraKa, TV-Karte usw.) ausbauen und in Antistatiktüten verstauen. Dann kommt das Mainboard, alle Schrauben lösen und vorsichtig herausheben, vor allem auf die Blende für die Anschlüsse hinten am PC aufpassen. Diese als nächstes vorsichtig herausdrücken (nach innen). Nun alles wieder in umgekehrter Reihenfolge in das neue Gehäuse reinschrauben/stecken/schieben, die Kabel wieder anschließen und fertig.
Natürlich kanns Probleme geben und wo man besonders aufpassen sollte ist beim Mainboard. Dort dürfen keinesfalls metallische Buchsen o.ä. direkt unter der Platine liegen, wenn dort nicht eine Schraube reinkommt, da daraus sonst ein Kurzschluss resultieren kann, der der letzte für dieses Motherboard war.

Weil man sich das zigmal besser vorstellen kann, wenn man ein Bild sieht, habe ich hier das Resultat mal photographiert:

Umzug fast vollzogen

Umzug fast vollzogen

CPU Marke Eigenbau

Ein 8-Bit-Rechner vergleichbar mit dem Apple II lässt sich auch zu Hause nachbauen, ein paar Kabel und viel Zeit vorausgesetzt. Ach ja, Ahnung wäre auch nicht schlecht. Heraus kommt „Big Mess o‘ wires“ oder BMOW. Um sich diese Nerd-Aktion vorstellen zu können (ein handgebauter, nein: selbstgebauter Prozessor ist doch ein Traum oder?) hier mal ein Foto der Aktion:

BMOW

BMOW


(Direktlink)

Dokumentiert findet sich das Projekt auf der Website von Steve Chamberlin, könnte sein, dass die heute wegen Serverüberlastung ausfällt (u.a. Gizmodo und Wired berichten darüber).

Das erinnert mich gleich wieder an einen Besuch im deutschen Museum mit dem Zuse Z3, der funktionierte aber noch mit Relais (!) und war sehr laut. Aber interessant! Ein Video einer Vorführung gibts hier.

(via Gizmodo DE)

Am Montag ist Towelday

Die popkulturell bewanderteren unter euch haben sicherlich schon den Bezug von unserem Namen (Beteigeuze Fünf) zur „Per Anhalter durch die Galaxis“-Trilogie hergestellt und wissen worum es sich dabei handelt (wer das nicht von sich behaupten kann, dem sei dieses Werk emfohlen; vor allem der erste Band). Und zum Gedenken an den Autor dieser Bücher gibt es jedes Jahr am 25. Mai den Towelday (Handtuchtag), an dem jeder Anhänger aufgerufen ist, den ganzen Tag mit einem Handtuch herumzulaufen. Das hat natürlich einen Grund (Bräuche ohne Grund sind langweilig). Ein Handtuch ist nämlich so ungefähr das Nützlichste was man als interstellarer Anhalter dabei haben muss, vor allem wenn man Reisen an interessante Plätze unternimmt, wie der Reiseführer weiß:

Man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe;
man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig);
bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Auch ist es ein Signal dafür, dass man ein ordentlicher Mensch ist, denn ein echter Hoopy weiß immer wo sein Handtuch ist, egal wen er gerade sasst. In diesem Sinne freue ich mich schon auf Montag und hoffentlich viele andere Handtuchträger!

Towelday

Towelday


(Flickr-Direktlink/von Racum)

neues Livealbum von Coldplay

Aufgrund einiger Nachfragen nach dem neuen Coldplay-Album und der Stelle wo man dieses denn bekommen kann, möchte ich dieses kurz vorstellen.
Das gute Stück lässt sich auf der Coldplay-Website herunterladen und außer seiner E-Mail-Adresse muss man nichts angeben. Das Album kann dann kostenlos auf den Rechner kopiert werden. Enthalten sind die Live-Versionen diverser Stücke, darunter das bekannte „Clocks“ oder „Viva la vida“. Mir macht es viel Spaß diese Musik zu hören und ich kann das Album „LeftRightLeftRightLeft“ nur empfehlen.

Cover von LeftRightLeftRightLeft

Cover von LeftRightLeftRightLeft


(Direktlink)

Musikblog – in nicht ganz uneigennütziger Sache…

Ein Freund hat einen Musikblog auf die Beine gestellt. Als ich mich dort heute mal umgeschaut habe, habe ich einige ganz gute Musik gefunden und mir gedacht: „Sowas muss honoriert werden.“ Deshalb dieser Blogpost. Wer von Euch auch immer auf der Suche nach neuer und guter Musik ist, der wird hier auf yougottaloveit.wordpress.com sicherlich was Gutes finden. Enjoy it!

Streetview auch im letzten Kaff

Ich weiß das, weil ich einem solchen wohne. Heute bei der Heimfahrt von der Schule haben wir ein solches Auto gesehen und ein Stück verfolgt, um Fotos zu bekommen. Es wundert mich, dass Google hier im Allgäu Fotos macht, doch das Auto fuhr einmal eine Schleife durch ein Wohngebiet, was darauf schließen lässt, dass sich das Fahrzeug nicht nur auf der Durchfahrt befand. Es handelt sich wie bei allen bisher beobachteten Autos um einen schwarzen Opel Astra, dieser hatte allerdings französische Kennzeichen und keine Google-Maps-Plakette an der Seite. Daher muss es nicht Google sein, die da Fotos machen, doch glaube ich nicht, dass es noch andere Firmen mit diesen abgefahrenen Kameras gibt.
Hier ein paar der Bilder, die man alle in meinem Flickr-Album sehen kann:

Street-View-Auto

Street-View-Auto


Street-View-Auto

Street-View-Auto


Street-View-Auto

Street-View-Auto


(Flickr-Album-Direktlink)

Google sehr langsam

Seit einigen Minuten ist Google samt allen Diensten sehr langsam bzw. sogar nicht zu erreichen. Wie die Suche bei twitter zeigt, ist das ein weltweites Problem. Genau deswegen liebe ich die Twitter-Suche; sie kann schnell anzeigen was los ist. Gespannt dürfen wir nun sein, was weiterhin passiert und ob das Problem wirklich bei Google liegt. Manche sprechen von Alieninvasion oder Apokalypse, wahrscheinlich erscheint mir derzeit beides 😉

Der Weltuntergang

Der Weltuntergang


(Flickr-Direktlink/von Giampaolo Macorig)