Noch mehr Mondlandungscontent

Mit ein bisschen Verspätung zum 40-jährigen Jubiläum der Mondlandung hab ich vor ein paar Tagen in Wien ein Quartett mit dem Thema Mondlandung gekauft. Natürlich ein altes Quartett, sieht aus wie aus dem 80ern. Die Dinger haben zwar den Zenit auch schon überschritten (zumindest bei mir, denn vor ein paar Jahren hab ich das noch sehr gerne gespielt), aber bei diesem Exemplar musste ich einfach zugreifen. Die unglaubliche Investition von ganzen 2 Euro liefert einem viele abgefahrene Informationen über das ganze Space-Zeugs der damaligen Zeit. Oder wusstet ihr schon, dass 3,5 Mio km Kabel im Kontrollcenter verlegt waren? Eben.

Apollo-Spielkarten

Apollo-Spielkarten


(click 4 more details)

Das ganze gabs im coolsten Shop Wiens SUBOTRON zu kaufen, der auch noch jederlei fantastische alte Spielkonsolen, Spiele und sonstiges Zeug rumstehen hat (auch T-Shirts die es sonst nur bei Thinkgeek zu kaufen gibt! Zum Beispiel den T-Qualizer.) Wer dort im Wiener Museumsquartier vorbeikommt, sollte da mal unbedingt reinschauen.

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Rickrolling im Alltag

Bei unserem Studientag heute in der Schule zum Thema „Musik“ wurde auch das populäre Singstar für ein kleines Turnier eingesetzt. Dass dabei der „Song“ „Never gonna give you up“ von Rick „Roll“ Astley gespielt wurde, war einigermaßen witzig (und wird als willkommener Anlass gesehen, die Funkstille hier wieder zu unterbrechen!). Aber leider kannte den Gag außer mir nur noch einer (ungebildete Jugend von heute…), trotzdem haben wir gelacht. Und nun das unvermeidliche:

(Youtube-Direktlink)

Programmer or "Serial Killer"?

Wer sich schon immer gefragt hat, ob er einen Programmierer von einem Mörder unterscheiden kann (was ja eine alltägliche und wirklich wichtige Frage ist – schließlich kann sie über Tod und Leben entscheiden) dem sei der Test von malevole.com empfohlen.

Ich konnte immerhin 8 von 10 Personen richtig erkennen:

Pretty good; it seems you know your JavaBeans from your favabeans, your slashers from your Slashdotters.

Programmierer oder Mörder

Bild Urheberrechte liegen bei luchoedu auf flickr.com

The music of your system

Wie bekommt man eine Mischung aus House, Techno und meinetwegen auch psychdelischer Musik besonders einfach gebacken? Man kann natürlich Geld für die Musik ausgeben oder vorhandenes Zeug remixen, doch die einfachsten Möglichkeiten sind das nicht. Im Arch-Linux-Forum gibt es einen wunderbaren Thread, der die Grundidee für solche Sounds liefert: Irgendwelche Dateien (oder Devices wie Festplatten) werden in die Audioausgabe gestreamt und das Resultat ist mit genialst noch untertrieben dargestellt. Dabei werden die Rohdaten als Töne interpretiert und heraus kommen interessante Kombinationen. Als hochwertiger Tonlieferant hat sich die Swap-Partition (Auslagerungsspeicher) herausgestellt.

Daraus könnte man fast ein Musikstück machen (Bilddateien klingen auch interessant), das wäre dann echte Nerd-Musik oder?
Wer das nachmachen will, kann als root

oggenc -r /dev/sdb2 -q 5 -o swap.oga

ausführen (im Arch-Forum werden auch andere Möglichkeiten gezeigt) und seine ganz individuelle Musik genießen (Vorsicht das Zeug ist im Original SEHR LAUT!).

Theoretisch müsste man daraus auch Daten wiederherstellen können, da ergeben sich doch ganz neue Möglichkeiten zum Backup…

CPU Marke Eigenbau

Ein 8-Bit-Rechner vergleichbar mit dem Apple II lässt sich auch zu Hause nachbauen, ein paar Kabel und viel Zeit vorausgesetzt. Ach ja, Ahnung wäre auch nicht schlecht. Heraus kommt „Big Mess o‘ wires“ oder BMOW. Um sich diese Nerd-Aktion vorstellen zu können (ein handgebauter, nein: selbstgebauter Prozessor ist doch ein Traum oder?) hier mal ein Foto der Aktion:

BMOW

BMOW


(Direktlink)

Dokumentiert findet sich das Projekt auf der Website von Steve Chamberlin, könnte sein, dass die heute wegen Serverüberlastung ausfällt (u.a. Gizmodo und Wired berichten darüber).

Das erinnert mich gleich wieder an einen Besuch im deutschen Museum mit dem Zuse Z3, der funktionierte aber noch mit Relais (!) und war sehr laut. Aber interessant! Ein Video einer Vorführung gibts hier.

(via Gizmodo DE)

Am Montag ist Towelday

Die popkulturell bewanderteren unter euch haben sicherlich schon den Bezug von unserem Namen (Beteigeuze Fünf) zur „Per Anhalter durch die Galaxis“-Trilogie hergestellt und wissen worum es sich dabei handelt (wer das nicht von sich behaupten kann, dem sei dieses Werk emfohlen; vor allem der erste Band). Und zum Gedenken an den Autor dieser Bücher gibt es jedes Jahr am 25. Mai den Towelday (Handtuchtag), an dem jeder Anhänger aufgerufen ist, den ganzen Tag mit einem Handtuch herumzulaufen. Das hat natürlich einen Grund (Bräuche ohne Grund sind langweilig). Ein Handtuch ist nämlich so ungefähr das Nützlichste was man als interstellarer Anhalter dabei haben muss, vor allem wenn man Reisen an interessante Plätze unternimmt, wie der Reiseführer weiß:

Man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe;
man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig);
bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Auch ist es ein Signal dafür, dass man ein ordentlicher Mensch ist, denn ein echter Hoopy weiß immer wo sein Handtuch ist, egal wen er gerade sasst. In diesem Sinne freue ich mich schon auf Montag und hoffentlich viele andere Handtuchträger!

Towelday

Towelday


(Flickr-Direktlink/von Racum)

El Rep über Nerds

Elektrischer Reporter – Nerds: Weltretter mit Hornbrillen?

Der elektrische Reporter zeigt hier eine Reportage über einen sicher nicht kleinen Teil seiner Zuschauer, die Nerds. Für mich kommen zwar keine wirklich neuen Dinge vor, doch allein schon die Illustrationen der Sendung sind genial. An dieser Stelle mal ein großes Lob an Mario Sixtus und sein Team, vielen Dank für die Sendung (und für die Verwendung von CC!)